Automatische Regenwassernutzungsanlage für Waschanlagen

Bei der Betreibung von maschinellen Waschanlagen ist der Waschprozess mit einer Kreislaufführung des Brauchwassers vorgeschrieben.
Unabhängig von der Kreislaufwasseraufbereitungsanlage können in Abhängigkeit der Betriebs- und Waschbedingungen erhebliche Verdunstungs- und Verschleppungsverluste (10 - 30%) eintreten.
Dieser Verlust müßte durch Zuführung von Frischwasser kompensiert werden.
Durch die Verwendung von Regenwasser stellen sich folgende Vorteile ein:

  • Senkung der Frischwasserkosten durch Ergänzung von Regenwasser
  • Erhöhung des Reinigungsgrades der Fahrzeuge durch Verwendung von Regenwasser (entminiralisiert, entkalkt) beim letzten Spülgang, damit wird eine fleckenlose Hochglanzwäsche erreicht
  • Verbesserung des kreislaufgeführten Brauchwassers

 
Funktionsprinzip:

Das Dachablaufwasser wird dem Wirbelfeinfilter zugeleitet. Das gefilterte Wasser fließt über den beruhigten Zulauf in die Regenwasserzisterne. Abgefilterter Schmutz und ein Teil des Regenwassers werden dem Abwasserkanal zugeführt. Der beruhigte Zulauf ist notwendig, um bereits in der Zisterne abgesetzte Sinkstoffe nicht aufzuwirbeln. Regenwasserüberschuss wird über den Überlauf der Zisterne dem Kanal zugeführt (alternativ: Versickerung). Eine mehrstufige Unterwasser-Druckpumpe mit einem vorgeschaltetem schwimmenden Ansaugfilter fördert das Regenwasser in den oberirdisch aufgestellten Vorratstank. Eine Niveau- und Drucksteuerung reguliert die Nachspeisung. Alternativ wird das Regenwasser zur Klarspülung (Hochglanzwäsche) bzw. zur Brauchwasser-/Frischwasserversorgung genutzt.

regenwassernutzungsanlagenAusführung

  • Betonzisternen (Größe ist variabel)
  • kpl. Steuerung
  • Edelstahltauchpumpe
  • Wirbelfeinfilter
  • schwimmender Ansaugfilter
  • beruhigter Zulauf


Auslegung der Regenwasserzisternen nach

  • vorhandene Dachfläche
  • Umfang/Art der Waschprozesse
  • ortsübliche Regenwasserspende